Hausaufgabenkonzept der Inselschule Wangerooge

(beschlossen auf der Gesamtkonferenz vom 01.10.2009)

Grundsätzliches:


Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler.

Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und in den Unterricht eingebunden sein.
Sie müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Zum Nutzen für die Schüler basiert das Konzept sowohl auf der kollegialen Zusammenarbeit der Lehrer als auch auf der engen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Es werden die eigentlichen Hausaufgaben von den täglichen Routinen (Vokabeln wiederholen, Mappen führen, Vorbereitung von Klassenarbeiten usw.) unterschieden.
Die täglichen Routinen werden in den Zeitvorgaben nicht berücksichtigt.

Organisatorisches:

 

—  Zeitvorgaben:
Klasse 5 und 6:     60 Minuten
Klasse 7 und 8:     90 Minuten
Klasse 9 und 10: 120 Minuten
   
Nachmittagsunterricht wird einbezogen.
   
Im Klassenbuch wird die erwartete Zeit für die jeweiligen Aufgaben eingetragen.
   
Alle Schüler führen ein Aufgabenheft.
   
Die Hausaufgaben werden rechtzeitig, spätestens fünf Minuten vor Ende der Stunde angeschrieben.
   
Nach drei Einträgen im Klassenbuch werden die Eltern informiert (Formblatt).
   
Eingetragen werden die Hausaufgaben an dem Tag, an dem sie aufgegeben wurden.
   
Zu Beginn des Schuljahres werden Schüler und Eltern über das Hausaufgabenkonzept informiert. Außerdem werden sinnvolle Strategien zur Erledigung der Hausaufgaben erarbeitet bzw. wiederholt.
   
Lektüren können über die Ferien aufgegeben werden.
Diese Aufgabe wird für die erste Stunde nach den Ferien eingetragen.
   
Hausaufgaben werden auch von Freitag zu Montag aufgegeben.
   
Versäumnisse müssen zu Beginn der Stunde von den Schülern gemeldet werden. Die Aufgaben müssen nachgeholt werden und selbstständig vorgezeigt werden.
   
Im Krankheitsfall, bei Arztbesuchen (Festland) usw. müssen die Inhalte der Haus­aufgaben selbstständig erfragt und nachgearbeitet werden.
   
Für Langzeithausaufgaben wird ausreichend Zeit eingeplant.
Die Schüler werden angehalten, über den Fortschritt ihrer Arbeit zu berichten.
Das gilt besonders für die Vorbereitung der mündlichen Abschlussprüfungen.
 

Stand: 02.10.2009